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Prekäre Situation rund um Kollektivvertragsverhandlungen!


Herr Hacker, der Geschäftsführer vom Fonds Soziales Wien, kündigte Ende November 2009 an, dass die öffentliche Hand wegen der sinkenden Einnahmen daran denkt, für 2010 jene Beträge nicht zu erhöhen, die die anerkannten Trägervereine für ihre Leistungen erhalten.
Die Gehälter unserer Mitarbeiter müssen aber von uns erhöht werden. Alleine durch die Bienniensprünge steigen die Lohnausgaben um 1 %. Dazu kommt die erwartete Abgeltung der Inflation. Wir als Verein geraten zwischen die Mühlsteine. Keine Erhöhung von der Gemeinde Wien - der FSW erhält seine Mittel aus dem Gemeindebudget - bei gleichzeitiger Erhöhung der Gehälter! Das bedeutet Einsparungen auf Personalseite.
Im Moment stocken auch die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern. Vor der nächsten Verhandlungsrunde Ende des Monats haben Betriebsräte für den 14. Jänner einen österreichweiten Aktionstag angesetzt. Herr Hacker vom FSW droht nun allen Organisationen, bei denen es durch den Aktionstag der Gewerkschaft zu eingeschränkten Leistungen kommt, für diesen Tag nichts zu zahlen. Übrig bleiben nicht allein die betroffenen Menschen, sondern auch wir als Trägerorganisation.
Die Drohung, die Gemeinde Wien werde keine Erhöhung der Taggelder gewähren, das Verlangen der Mitarbeiter nach Lohnerhöhung, die Streikdrohung der Gewerkschaft und die daraus folgende neuerliche FSW-Drohung den Vereinen dafür zusätzlich Mittel vorzuenthalten – das alles kommt auf uns zu!
Wir denken – in Abänderung eines Reinhard-Mey-Liedes – das wird vielleicht kein gutes Jahr!

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