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Hinweise zur Anwendung des Diagnosebogens
Der vorliegende Bogen wurde von uns zur Erstellung einer Verdachtsdiagnose entwickelt. Er ist sehr kurz und übersichtlich gehalten. Bei der Entwicklung des Bogens orientierten wir uns an den angegebenen Diagnosekriterien des DSM-IV, wandelten diese jedoch in Fragen um. Es liegen zwei Versionen vor. Bei einer Version sind die entscheidenden Punkte farblich unterlegt, um selbst eine Auswertung vornehmen zu können. Es wird jedoch empfohlen, erst den „neutralen“ Bogen auszufüllen, um unbeeinflusst antworten zu können. Die Auswertung können Sie dann mit Hilfe des farblich unterlegten Bogens vornehmen.
Im Bereich „Soziale Interaktion“ sind die Treffer rot unterlegt. Am rechten Rand sind die Buchstaben a, b und c zu sehen. Der Bereich a umfasst drei Fragen (bis zu der Zeile, bei der der Buchstabe b steht). Der Bereich b umfasst insgesamt vier Fragen, ebenso c.
Somit können bei Soziale Interaktion drei Punkte erfüllt werden. Das heißt, liegt eine Antwort der drei Fragen zu a im farbigen Bereich, gilt ein Punkt als erfüllt. Ebenso verhält es sich bei b und c.
Je mehr Antworten im farbig unterlegten Bereich liegen, umso deutlicher der Hinweis auf eine mögliche Diagnose. Werden bei Soziale Interaktion keine zwei Punkte erfüllt, ist an eine Diagnose Autismus nicht zu denken.
Die Auswertung ist auch bei den Abschnitten Kommunikation und Verhaltensweisen analog. Bei diesen ist jedoch nur die Erfüllung von mindestens je einem Punkt Voraussetzung für die Verdachtsdiagnose. Insgesamt müssen in Summe mindestens sechs Punkte gegeben sein. Je höher die Punktezahl, umso wahrscheinlicher ist es, dass an Autismus zu denken ist.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise, die im beigefügten Informationsblatt gemacht werden. Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, !
(.pdf, 111KB)
(.pdf, 123 KB)
Anton Diestelberger, Therese Zöttl
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